Start › Fernwanderwege › Río-Lobos-Schlucht › Halber Tag · 2,5-km-Rundweg

Ermita de San BartoloméEin TagZu FußVcarceler — CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)

Ermita de San Bartolomé

Ucero

Die leichteste Route des Parks und die meistbesuchte: zweieinhalb Rundkilometer, flach, vom letzten Parkplatz zur Templer-Einsiedelei San Bartolomé. Auf diesem einen Kilometer bündelt sich das Wesentliche der Schlucht: die Einsiedelei des 13. Jahrhunderts, die Cueva Grande, an deren Mund sie steht, und der Balconcillo, der Aussichtspunkt darüber. Ideal mit Kindern oder für Ungeübte. Hinweise: Der Balconcillo, der über einen etwa 200 Meter langen Pfad von der Einsiedelei erreichbare Aussichtspunkt, ist nicht ausgeschildert und der Aufstieg verlangt Vorsicht. Die Cueva Grande kann frei besucht werden, für die Galiana-Höhle braucht man einen zugelassenen Anbieter. Das Innere der Einsiedelei öffnet gegen ein Euro, bar beim Aufseher zu zahlen. Im Sommer ist der Abschnitt am Flussbett zur Einsiedelei überlaufen: früh aufbrechen oder die Senda de las Gullurías wählen. Zustand und Zugänge vorab auf der Website des Naturparks prüfen.

2.5 km1 etappenMittelBeste Jahreszeit: Primavera y otoño. En verano el tramo del cauce se masifica y hace calor; en invierno el cañón tiene otro encanto, más solitario, aunque puede haber hielo en las sendas altas.Rundweg

Etappe 1 · Ucero → Ucero

2.5 km1 h1/5

Kurzer Rundweg vom letzten Parkplatz der Schlucht zur Einsiedelei San Bartolomé, zur Cueva Grande und zum Balconcillo.

Sehenswertes

Einsiedelei San BartoloméStartWamba Wambez — CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)

Einsiedelei San Bartolomé

Religion / Templerromanik

Der meistfotografierte Ort der Schlucht: eine den Templern zugeschriebene romanische Einsiedelei des 13. Jahrhunderts auf einer grünen Lichtung, direkt am Eingang der Cueva Grande. Eine oft wiederholte Überlieferung führt den Namen des Flusses auf den keltischen Gott Lug zurück, der mit dem Wolf verbunden ist — belegt ist das allerdings nicht. Es heißt, der Ort sei vor der Einsiedelei eine heidnische Kultstätte gewesen — archäologisch belegt ist das nicht.

Tipp

Das Innere besichtigt man mit einem Ticket für einen Euro, bar beim Aufseher. Es lohnt sich: Die romanische Ikonographie gehört zu den eigenwilligsten Kastiliens.

Die Cueva GrandeTriedros — CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

Die Cueva Grande

Natur / Höhle

Eine über hundert Meter tiefe Höhle, die sich direkt hinter der Einsiedelei öffnet. Die Überlieferung sieht in ihr den uralten Ort, der allem anderen Sinn gab, mit Riten aus der Zeit vor der Romanik — belegt ist das jedoch nicht.

Tipp

Geh ein paar Meter hinein und dreh dich um: Das klassische Foto ist die Einsiedelei, gerahmt vom Höhlenmund.

El Balconcillo

Natur / Aussichtspunkt

Der spektakulärste Aussichtspunkt der Schlucht, erreichbar über einen Pfad von knapp zweihundert Metern, der neben der Einsiedelei abzweigt. Von oben überblickt man die ganze Flussschlinge und die Kalkwände auf einen Schlag.

Tipp

Er ist nicht ausgeschildert und der Aufstieg ist steil: festes Schuhwerk und Vorsicht, besonders mit Kindern. Es lohnt sich.

Die Gänsegeier

Natur / Tierwelt

Sie sind die häufigste Art des Parks und kreisen auf der gesamten Strecke über der Schlucht. Mit Glück sieht man auch Stein- und Schlangenadler, Falken und Milane, am Boden Rehe, Eichhörnchen und Hasen.

Tipp

Schau ab und zu nach oben: Die Schluchtwände sind ihr Brutplatz, meist gleiten sie auf Höhe der Kante.

Alle Etappen sind in der App, mit Karte und Höhenprofil, den Sehenswürdigkeiten samt Tipp und der Möglichkeit, sie für unterwegs ohne Empfang zu speichern.

In JourGuide öffnen

Andere Varianten